Vous êtes ici : Home
FR | DE |
Home
Home
25.06.2014
Grüne Ortschaften und Gemeinden, eine Utopie?

Unter dem Titel “Méi Gréngs an eisen Uertschaften?! ... e Gewënn u Liewesqualitéit” fand am 24.Juni 2014 eine umfassende Fachveranstaltung zum Thema „Durchgrünung“ unserer Ortschaften und Stadtviertel im Oekozenter statt. … Rund 70 Personen wohnten den Vorträgen der ausländischen Experten bei, die auf vielfältige Good-practice-Beispiele hinwiesen. 

Dass das Thema - aufgrund der sektoriellen Pläne - zurzeit in Luxemburg durchaus aktuell ist, darauf verwies Staatssekretär Camille Gira, der die Eröffnungsworte sprach. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der demografischen Entwicklung und dem zunehmendem Ressourcenverbrauch fungieren Grünflächen zudem nicht nur als wesentliche Nahrungslieferanten, sondern auch als wesentliches Instrument der Stadtklimatologie als Luftfeuchtigkeitsregulierer und Schadstofffilter.

Peter Menke, Vorstand der deutschen Stiftung “DIE GRÜNE STADT”, ging in seinem Beitrag auf die Bedeutung von Grünflächen im ökologischen, sozialen und ökonomischen Bereich ein.

“Gerade der Erfolg einer Stadt, ist durch ihre Zwischenräume geprägt”, meinte Menke. Wesentlich sei vor allem ein Netz an Grünflächen, die fussläufig erreicht werden könnten. Vernetzte, abwechslungsreiche Grünflächen seien zudem eine wichtige Basis für die Biodiversität und den Artenwechsel. Grünflächen dürften jedoch auch keine “No-go-Area” sein, ohne Beleuchtung, Bänke und Zutritt. Sie seien auch Kommunikations- und Begegnungsorte, ob für Konzerte, Entspannung oder Flohmärkte. Insgesamt könnten Gemeinden ihr Profil durch ein Netz von Grünflächen deutlich schärfen.

Um Umweltgerechtigkeit ging es in dem Beitag von Silke Wissel, Projektmanagerin im kommunalen